Matthias DXT-MON

Vollaktiv, mit dem DDRC-24 von Mini-DSP und Ice-Power Endstufen

 

Vor einiger Zeit mit dem DIY-LS Virus angesteckt, habe ich interessiert die Entstehungsgeschichte der DXT-Mon verfolgt – letztlich konzipiert in „Konkurrenz“ zu einem weit verbreiteten Referenzmonitor gleicher Größe. Die bisher hochwertigsten LS die ich besaß waren kompakte Focal mit Beryllium-HT, als aktuelle Referenz dienen mir vor allem Stax- und Audeze-Kopfhörer mit entsprechenden DIY-Verstärkern.
Nachdem ich für mein kleines „Musikzimmer“ schon eine Weile auf der Suche nach hochwertigeren neuen Lautsprechern war, passte das fertige Produkt genau in mein Beuteschema.
Als schließlich noch klar wurde, dass Alexander zu seinem Projekten auch die DSP-Daten für gängige Systeme herausgibt, gab es kein Halten mehr, denn ich wollte von Anfang an aktiv bauen. Gebaut wurde die 9,5l-Version.

Da mir bei der Standard-Form ein Gegengewicht zur doch eher ungewöhnlichen Front fehlte, habe ich lang gesessen und die Gehäuseform ausgetüftelt. Für die Front war auch bald ein schönes Stück Massivholz gefunden, 

Den Rest habe ich ganz nach Alexanders Plan aus MDF gebaut. Gefertigt hat die „schiefen“ Teile ein Bekannter von mir auf der CNC-Fräse, was die Sache sehr einfach gemacht hat. 

DXT-MON aktiv Mini-DSP CNC


Den Massivholzteil habe ich mehrfach mit Hartwachsöl versiegelt, den
restlichen Korpus habe ich wiederum von einem Bekannten mit „Flüssiggummi“ lackieren lassen.


Bei der Übernahme der DSP-Daten gab es kurz Verwirrung*, da scheinbar
nichts passen wollte – nach wenigen (übrigens immer !sehr schnell! beantworteten Emails) war der Fehler jedoch gefunden und ich hatte passende Weichendaten (Als Aktivhardware dienen ein DDRC24 und eine DIY-Endstufe mit IcePower-Modulen).

*Anm.: Es wurden zunächst Biquads für das Mini-DSP-HD verwendet, welches intern mit 96kHz arbeitet. Das DDRC-24 arbeitet jedoch mit einer Taktung von 48kHz => Die Biquads passten nicht. Der Fehler konnte dann aber sehr einfach behoben werden.

Das Ergebnis begeistert mich jedes Mal wieder aufs Neue!

Ich kann hier stundenlang ermüdungsfrei Musik hören, die räumliche Abbildung ist sehr genau und löst sich vollständig von den Lautsprechern.
Mit etwas Bassboost durch den Raum selbst erreichen die LS bei mir etwa 45Hz linear. Entzerrt mittels Dirac Live im Bassbereich vermisse ich hier keinen Subwoofer, auch höhere Pegel stecken die „Kleinen“ problemlos weg.
Alles in Allem ein Lautsprecher, der für mich keine Wünsche offen lässt und die gesetzten Erwartungen noch weit übertroffen hat.

 

Florians WaveWall Heimkino

Auf der Suche nach meinem perfekten Heimkino-Lautsprecher

WaveWall_Florian_e

Das Heimkino sollte schöner werden und auch: Besser klingen. Außerdem hatte ich Lust auf einen Lautsprecher-Eigenbau. Da mir zur Eigenentwicklung das nötige Know-How fehlt lag ein Bausatz nahe. Ich suchte Lautsprecher die flach sind, da sie hinter einer schalltransparenten Leinwand betrieben werden sollten ohne den Raum unnötig zu verkleinern. Außerdem möglichst für On-Wall geeignet. Auch für die seitlichen und hinteren Lautsprecher finde ich flache On-Wall-Lautsprecher optimal, da so auch die seitlichen Sitzplätze noch halbwegs ausgewogen beschallt werden können. Ragen die Lautsprecher weit in den Raum hinein, so ist der Entfernungsunterschied zu Hörern außerhalb des Referenzplatzes verhältnismäßig größer („das linke Ohr klebt am linken Rear-LS, während rechts noch 2m Platz ist…“).

Beim Abstrahlverhalten bevorzuge ich eine gutmütige, breite Abstrahlung ohne Verfärbung. Auch hier geht es mir um die lieben Mitgucker auf den billigen Plätzen, da ich zugeben muss, dass ich den Referenzplatz meist selbst beanspruche.

In Punkto Pegel wurde mir von Freunden bescheinigt, dass ich gerne laut höre bzw. die erste Frage in einer Demo geht immer Richtung der Nachbarschaftsbeziehungen. Ich selbst würde sagen, dass ich gerne laut, aber nicht extrem laut höre, also durchaus ähnlich vom Pegel her wie in einem kommerziellen Kino. Das sollten die Lautsprecher natürlich bringen können. Tiefbass ist mir hingegen bei Musik und Sprache nicht so wichtig. Bei Heimkino-Effekten wie Explosionen kümmert sich darum sowieso ein „kleines“ DBA aus 8x 12“-Subwoofern.

In Punkto Klangcharakteristik weiß ich mittlerweile, dass mir Bändchen und AMTs meist zu weich klingen und Hörner und Piezos zu schrill. Sprich eine normale Kalotte scheint für mich als Hochtöner passend zu sein. Dazu sollten die Lautsprecher natürlich ins Budget passen. Möglichst hochwertig, aber auch nur so teuer, dass ich es mir leisten kann nach und nach selbst ein ausgewachsenes 7.1.4-Atmos-Setup, also insgesamt elf Wavewall 182-Lautsprechern zu betreiben.

Alle geschilderten Anforderungen erfüllen die Wavewall 182. Damit war für mich die Entscheidung gefallen mit drei Stück (Left, Center, Right) loszulegen.

Der Bau

So oft das Endergebnis mittlerweile bewundert wurde („tolle Form“), so sehr fluchte ich über die schrägen Seitenwände während der Bauphase. Die erste Box baute ich tatsächlich mit einer geliehenen Handkreissäge ohne Schiene (…!). Was soll ich sagen, ich hatte es ja so gewollt und selbst das ging. Mittlerweile habe ich auch das Zusägen mittels Kreissäge, sowie mit einer Tauchsäge und festgeklemmter Schiene durchgeführt. Letzteres ist definitiv der beste Weg. Nach dem Zusägen folgte das Fräsen der Chassis-Aussparungen. Mit einem Fräszirkel und Oberfräse kein Problem. Aber auch hier fordert die spezielle Bauform ihren Tribut. Um die Tiefe von nur 10cm zu erreichen muss eine Tasche in die Rückwand gefräst werden. Irgendwann hatte ich von der ganzen Fräserei einen regelrechten Drehwurm. Das Leimen war auch nicht ganz trivial, da es gilt schräge Bretter in mehreren Achsen fest zu zwingen. Aber auch das ging letzlich irgendwie. Beim nachfolgenden Schleifen habe ich auch ein paar Techniken durchprobiert. Um die Ecken zu Verrunden muss schließlich einiges an Material abgetragen werden. Ein Exzenterschleifer mit groben Schleifpapier kann ich dafür am ehesten empfehlen.

Eine Pappschablobe half die verrundung zu beurteilen. Ein Elektrohobel trägt sehr schnell Material ab, erfordert aber kontrollierte Anwendung bzw. hinterlässt ansonsten eine Buckelpiste, sprich: Eher nicht zu empfehlen. Spachteln war dann auch nicht verkehrt und als Finish gab es aufgerollten Warnex-Strukturlack in Schwarz.

Was fehlt noch? Ach ja, die Frequenzweiche. Soweit für mich wie Malen nach Zahlen. Alexander lieferte mir zusätzliche, berechnete Widerstände mit um den Hochtöner auf die Leinwand anzupassen (Hochtonabsenkung kompensieren). Jetzt nur noch alles in das enge Gehäuse pfriemeln, festscharuben und fertig. Erster Eindruck: Mit dem ganzen MDF und den schweren, massiven Tieftönern (die einen massiven und sehr hochwertigen Eindruck machen) sind die Boxen überraschend schwer. Einmal aufgehängt ist das natürlich kein Problem mehr.

WaveWall_Florian_f

Wie klingen sie nun?

Meßwerte liefert Alexander. Von mir gibt es jetzt Geschwurbel. Die Dinger können laut spielen und auch schön punchigen Bass rüberbringen. Der Sweetspot ist schön breit, alle Sitzplätze hören subjektiv sehr linear. Das ist definitiv eine Stärke der Lautsprecher. Die Hochtöner klingen auch nicht zu matt und nicht zu scharf – passt. Die Bühne geht eher in die Tiefe als nach vorne, bzw. befindet sich zwischen den Boxen. Trotzdem: Ganz perfekt klang es anfangs nicht. Der Klang löste sich nicht 100% von den Boxen (bildlich gesprochen). Das hat sich nach einiger Einspielzeit mittlerweile geändert, was mir auch andere bestätigen. Jetzt passt es und klingt um einiges luftiger und „befreiter“ als zu Beginn.

Zweiter Eindruck: Nach einem Umzug sind die Boxen nun im neuen Heimkino aktiv. Der neue, ca. 30qm große Raum ist nun auch mit viel mehr Absorbern ausgestattet. Acht Pakete Steinwolle sowie einige qm Basotect sind verbaut. Neben den acht Subwoofern des DBA spielen dort 7x Wavewall 182, sowie weitere vier Sammelsurium-Lautsprecher aus meinem Fundus. Die drei Wavewall 182-Frontlautsprecher hängen nun nicht mehr direkt am AVR Denon 4300, sondern an einer externen, billigen Thomann-Endstufe, der E3-250. In Punkto HiFi-Genuss ist die Endstufe nicht überragend, es fehlt an Auflösung und Dynamik. Trotzdem klingt sie ganz ok und hat immerhin größere Leistungsreserven als der AVR. Die Beschreibung auf Alexanders Webseite zeigt bereits den eher geringen Wirkungsgrad durch u.A. die geschlossene Bauweise, sprich ein starker Amp wird für die Wavewalls empfohlen. Trotzdem war ich von der klanglichen Änderung durch die PA-Endstufe überrascht. Mit der zusätzlichen Power spielen die Wavewalls nun nochmals deutlich besser. Vor allem die Grobdynamik legte stark zu, es klingt als seien nun deutlich größere Lautsprecher am Werk.

Dazu eine Anekdote: Bei einer kleinen Kino-Vorführung spielte ich einen Stereo-Titel (Daft Punk) vor und war der Überzeugung, es spielen L und R, sowie die Subwoofer. Das war allerdings ein Irrtum, es spielten nur zwei Wavewall 182, ohne Sub! Die Bassanhebung durch die Wandaufstellung, sowie ein starker Amp können die Wavewalls also auch in Punkto Bass richtig groß raus bringen. Und dass auch mit leicht eingedrehten Lautsprechern, FL und FR sind auf den Hörplatz eingewinkelt, was aber aufgrund des gutmütigen Abstrahlverhaltens nicht unbedingt nötig ist. Also: Eingespielte Wavewall 182 mit einem starken Amp betrieben klingt genial! Als klangbeschreibendes Attribut kommt mir in meinem stark gedämmten Heimkino am ehesten das Wort „kräftig“ in den Sinn.

Zwischenstand: Lohnt sich das Ganze? Schwer zu beantworten. Es schadet sicher nicht auf den Eigenbau wirklich Lust zu haben, sonst macht es einfach keinen Spass. Wer nur sparen will, der durchkämmt wohl besser den Gebrauchtmarkt. Umgekehrt ist es natürlich ein tolles Gefühl selbst gebaute Lautsprecher in Betrieb zu nehmen! Vom Wiederverkaufswert her ist es mit DIY-Lautsprechern immer schwierig, da nun mal keine große Marke dahinter steht. Betrachtet man Materialkosten vs. Marktpreise von neuen Lautsprechern, so sieht es ganz anders aus. Nach meinem subjektiven Eindruck muss man für einen neuen Heimkino-Lautsprecher gleicher Performance deutlich über 500€, vielleicht sogar um die 1000€ hinlegen.

Zukunft

Hubraum lässt sich durch nichts ersetzen, es sei denn durch eine stärkere Endstufe. Das stimmt natürlich nicht, wir alle kennen das Ende der Geschichte, Hubraum lässt sich nur durch NOCH MEHR HUBRAUM ersetzen! In diesem Sinne habe ich beschlossen das Heimkino mit größeren Wavewalls abzurunden, also von Alexander die große Variante mit zwei Tieftönern einzufordern. Dazu ließ er sich zum Glück bewegen, die halbe Entwicklung lag wohl schon in seiner Schublade. Die Entwicklung der 182.2 ist nun abgeschlossen und so wie es aussieht bin ich der erste Kunde dafür. Da die Lautsprecher sowieso verdeckt sein werden baue ich diesmal die einfache Variante, also rechteckige Kisten, ohne Taschen in der Rückwand. Es ist also geplant: 3x die neuen, großen „Wavewall 182.2“ mit zwei Tief-Mitteltönern als Front und Center. Rear und Surround-back, sowie 4x Height werden mit den normalen Wavewall 182 bestückt. Das sollte dann erst mal reichen…

Ulis DXT-MON

Hier eine kurze Zusammenfassung meiner Erlebnisse beim Bau der DXT-MON. Für mich als „Newbie“ war das ein tolles Erlebnis. Auch dahingehend, dass man als „Großstadtmensch“ ohne vorhandene Werkstatt und entsprechenden Werkzeug zu einem absolut überzeugenden Ergebnis kommen kann.

Ich denke nicht, dass unsere Messlatte niedrig angesetzt war. In der Vergangenheit kam ein 2.5 Wege Standlautsprecher eines italienischen Herstellers zum Einsatz. Kostenpunkt: 3.600€. Wir hören in unserem Wohnzimmer auf etwa 25m² mit 3m Deckenhöhe.

Eines Tages kam ich – anscheinend im Anflug geistiger Umnachtung, was hat mich da geritten? – auf die Idee einen Treiber auszubauen. Das war ein Fehler, der einen Denkprozess angestoßen hat. Hinter der zugegeben „schick“ aussehenden Leder/MDF – Front fand ich im Inneren doch eher Ernüchterung: keine Dämmung, die Weiche war lustlos „angetackert“ und die innere Fräsung an den TMT ́s war eigentlich auch nicht wirklich vorhanden.

Das hinterließ eher einen „emotionslosen“ Eindruck auf mich. Gleichzeitig fasste ich den Entschluss mich aktiv mit „Plan B“ zu beschäftigen: ich höre mich nach anderen Lautsprecher um…

Ich bin zusätzlich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir die vorhandenen Standlautsprecher nicht optimal stellen können – das gibt der vorhandene Raum einfach nicht her. Da kann der Lautsprecher nichts dafür, allerdings sollte während der Beratung beim Fachhändler vor Ort mehr darüber gesprochen/hinterfragt werden.

Ich bin dann nach vielen Studio-Besuchen einfach nicht weitergekommen. Die gefälligste, passive Lösung über einen geschlossenen Kompakten lag bereits deutlich über den Kaufpreis der damaligen Standlautsprecher. Die andere Alternative: vollaktive Lösung. Hätte aber meinen Röhrenverstärker als Opfer zur Folge gehabt, da kein Pre-Out vorhanden ist. Das habe ich nicht über das Herz gebracht. Die vollaktive Variante wäre auch nicht so ganz billig gewesen und meine bessere Hälfte brachte sofort als Einwand, dass die Vollaktiven „bescheiden“ aussehen.

Irgendwie fehlt bislang immer der Bezug auf den Selbstbau, oder? Stimmt. Das hatte ich bislang zu keinem

Zeitpunkt in Erwägung gezogen. Theoretisch war ich informiert und wusste, dass es für den Selbstbau von Lautsprechern Lösungen gibt. Auch wie diese technisch umgesetzt werden. Und ehrlich gesagt hat mich die „rocket-science“ im Lautsprecherbau auch irgendwie interessiert.

Was spricht dann eigentlich gegen einen Selbstbau? Nun, eigentlich gar nichts. Außer vielleicht:

Keine brauchbare Werkstatt, zu wenig passendes Werkzeug, zu viel unpassendes Werkzeug, Frequenzweiche löten – ich lach ́ mich schlapp / Glühbirne wechseln geht aber noch glatt von der Hand und die in Erinnerungen gebliebenen Holzarbeiten aus der Grundschule gingen auch eher mit „geht so“ durch. Ach ja, und Zeit habe ich eigentlich auch keine.

Eigentlich springen da alle Ampeln sofort auf „Rot“. Konsequenter Weise lässt man die Finger davon und beendet das Projekt. Nicht so aber bei Menschen, die im Dunstkreis von Stuttgart 21 ihr Zuhause haben…Da ist man Anderes gewöhnt, da wird Gas gegeben!

Also, Entschluss gefasst – es wird selbst gebaut. Ich habe dann fast ein Jahr nach einem passenden Konzept gesucht. Zusätzlich fanden Überlegungen statt, wie ich die anstehenden Arbeiten weitestgehend von Profis erledigen lassen kann.

Grundsätzlich war ich verblüfft, wie viele Bauvorschläge im Netz vorhanden sind. Sehr viele davon sind auch gut dokumentiert. Leider findet man nur sehr selten die Möglichkeit, dass man in den Genuss kommen kann, einen Bausatz anzuhören.

Ich habe dann irgendwann Russisch Roulette gespielt und den Entschluss gefasst, das für meinen Eindruck passendste Konzept aufzugreifen. Unter den letzten 5 Kandidaten war das aus meiner Sicht die DXT-MON von Alexander Heißmann.

Ich habe mir die Baumappe gekauft und Herrn Heißmann nach einem Partner gefragt, der mir die Gehäuse anfertigt. Und zwar tutti kompletti. Ich wurde dann auf die Schreinerei Thomaier aufmerksam gemacht, was sich im Nachhinein als goldrichtig herausstellte.

Dann ging es eigentlich auch schon los. Die Gehäuse waren in Auftrag und ich bestellte nach und nach alle fehlenden Puzzlestücke.

Bis auf die Dämmung hielt ich mich strikt an den Bauplan von Hr. Heißmann. Nur die Geschichte mit dem Bitumen war mir suspekt. Mir stellten sich die Fußnägel auf, als ich mir vorstellte, das Bitumen mittels Heißluftpistole zu verflüssigen. Die Alternative war dann gleich gefunden: Alubutyl in selbstklebender Ausführung.

Die Aufdoppelung mit 2 Schichten Alubutyl und zusätzlich 4mm Sperrholz war sehr einfach und über die Montageluke ohne Probleme realisierbar. Was auch sehr hilfreich war: man konnte das Ergebnis sehr gut durch den im Netz bekannten „Klopftest“ nachvollziehen. Das war unglaublich, wie gut die Aufdoppelung wirkte.

Danach folgte der Gang zu einem professionellen Lackierer. Glücklicher Zufall hier: der Lackiermeister hört auch gerne Stereo und war von dem Projekt gleich angefixt. Er hat dann satte acht Stunden Arbeit investiert und präsentierte mir innerhalb einer Woche ein absolutes Top-Ergebnis. Die Treiber habe ich beim Lackierer hinterlegt, sodass er die Passfähigkeit immer überprüfen konnte.

Und dann war es soweit: „all in“ wie beim Poker! Finales Ergebnis:

Wie hört sich es an? Gut. Verdammt gut. Mir fehlt nichts – eher im Gegenteil! 100 Punkte – alles richtig gemacht. Die Lautsprecher lassen sich angesichts ihrer Größe sehr gut in den Wohnraum integrieren.

Abstand zur Rückwand bei uns: ca. 60cm. Passivmembran (ohne Zusatzgewicht) nach innen gerichtet. An der Aufstellung werde ich noch etwas ändern.

Mehr schreibe ich jetzt auch nicht. Alle Eindrücke basieren auf unseren Gegebenheiten, da kann man einfach schlecht transferieren…

Fazit

Passt für uns wie die Faust auf ́s Auge, die Lautsprecher machen richtig Spaß. Vielen Dank!

Wünschenswert (aus meiner Sicht):

@ SEAS: Verkauft den Hochtöner +10,00€ und verbaut am Waveguide anstatt Kunststoff bitte ein wertigeres Material.

Was würde ich anders machen:

Definitiv MPX für die Gehäuse wählen. MDF kommt mir persönlich etwas „merkwürdig“ vor.

Angesichts der Kosten für die Lackierung (in Relation zu den Gehäusen) würde ich zukünftig eine andere Lösung anstreben.